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Zentralverband des Deutschen Handwerks

Gepostet von am Jul 9, 2010 in Wohnen | Keine Kommentare

Das Handwerk an sich gewinnt so langsam auch in Deutschland immer mehr Bedeutung. Nach einigen Jahren des Rückganges in Sachen Ausbildungen, finden nun wieder immer mehr Jugendliche Ihre Erfüllung in einem handwerklichen Beruf. Nun gibt es in nahezu allen Sparten des täglichen Lebens auch die dazugehörigen Handwerksberufe. Ob dies nun Maler sind, Maurer, KFZ Mechaniker oder Elektriker, sie alle üben handwerkliche Berufe aus. Aber auch Zimmermann, Dachdecker, Fliesenleger und Co zählen zu dieser Berufsgruppe. Also fallen unter den Begriff handwerklicher Beruflich alle Sparten, die diesem Namen Ehre machen und ihren Beruf mit den Händen ausüben.

Die Innungen

Nun gibt es eben verschiedene Gruppen unter den handwerklichen Berufen, so zum Beispiel eben auch Dachdecker und Sanitärinstallateure, auch die Tischler und Schreiner unterliegen einer eigenen Berufsgruppe, ebenso wie die Maurer und die Maler. Nun sind diese unterschiedlichen Berufsgruppen innerhalb der handwerklichen Berufe jeweils in einer Innung zusammenfasst. Diese Innung ist sozusagen die Organisation der jeweiligen Handwerksgruppe. Die große Dachorganisation für alle in Deutschland ansässigen Innungen und Innungsfachbetriebe ist der Zentralverband des Deutschen Handwerks. Hier sind alle Landesgruppen und Kreishandwerkerschaften zusammengeführt. Mit Sitz in Berlin, vereint der Zentralverband des Deutschen Handwerks 55 Handwerkskammern, 36 Zentralfachverbände des Deutschen Handwerks sowie weitere wirtschaftlich und auch wissenschaftlich relevante Einrichtungen in Deutschland.

Fungiert als Sprachrohr

Somit ist der Zentralverband des Deutschen Handwerks auch das Sprachrohr der kleinen Handwerksbetrieb, die Ihre Anliegen an die Kreishandwerkerschaften, die es dann ihrerseits, je nach der jeweiligen Problematik, an den Zentralverband des Deutschen Handwerks weitergeben. Somit ist dieser dann natürlich auch das Sprachrohr gegenüber der Politik, so können auch die kleinen Betriebe ihre Forderungen gegenüber der Politik geltend machen. Somit könnte man den Zentralverband des deutschen Handwerks quasi auch als Gewerkschaft der kleinen Betriebe.
Auch in Sachen Öffentlichkeitsarbeit ist dieser verband eine wichtige Stütze für das gesamte Handwerk. So gab es eine zeit, in der es kaum noch neue Auszubildende gab, dies hat nicht zuletzt durch die Bemühungen und die Öffentlichkeitsarbeit des Zentralverbands des deutschen Handwerks, wieder geändert. Immer mehr Jugendliche sehen ihre berufliche Zukunft heute wieder in den verschiedenen handwerklichen Berufen. Auch immer mehr Mädchen tendieren bei ihrer Wahl des richtigen Ausbildungsberufes zu der Wahl der handwerklichen Berufe, nicht selten gehen sie in diversen, so genannten typischen Männerberufen, in Ausbildung.

Kümmert sich um die Belange aller Handwerksbetriebe

Somit ist der Zentralverband des Deutschen Handwerks dafür verantwortlich, dass es allen Handwerksbetrieben in Deutschland gut geht, sie stehen sämtlichen Kreisverbänden mit Rat und Tat in allen Belangen zur Seite, die sich rund um die Arbeit der Handwerksbetriebe, der Handwerkskammern und Innungen zur Seite. So gibt sie Hilfestellungen zum Bereich der Arbeitssicherheit, der verschiedenen Organisationen und Verbände. Sie leistet Öffentlichkeitsarbeit rund um das Handwerk, organisiert Versammlungen, setzt die Interessen des Handwerks gegenüber der Politik durch und dient somit der einheitlichen Willensbildung der Handwerkspolitik in allen grundsätzlichen Fragen.
Der Zentralverband des Deutschen Handwerks unterhält aber auch in Brüssel ein Büro, ist er doch dafür verantwortlich, die zentralen Interessen des Handwerks nicht nur gegenüber der Bundesregierung und den zentralen Behörden, aber auch gegenüber der Europäischen Union setzt der Zentralverband des Deutschen Handwerks die Interessen seiner Mitglieder durch.

Foto: Josef Becker – Fotolia.com

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