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Eine kleine Kulturgeschichte des Hammers

Gepostet von am Dez 13, 2011 in Heimwerken | Keine Kommentare

Es gibt: Schonhammer, Dengelhammer, Kompositionshammer, Fäustel, Schlosserhammer, Pflasterhammer und noch einige andere mehr… Der  Hammer gehört zu den ältesten Werkzeugen der Menschheit. Schon in der Jungsteinzeit vor rund 13000 Jahren wurden Steine mit hammerartigen Werkzeugen bearbeitet. Mann könnte also die Ur-Menschen, die mit solchen Werkzeugen Felsgestein herausschlugen, um ihre Höhle zu erweitern, als die ersten Heimwerker bezeichnen.

Aufbau: einfach und genial

Ein aus robustem Material bestehender Hammerkopf – damals aus hartem Gestein – wurde mit Lederstreifen oder Tiersehnen so an einem, meist aus Holz bestehenden Hammerstiel befestigt, dass eine feste Verbindung in Form eines rechten Winkels zwischen Kopf und Stiel entstand. Im Laufe der Zeit fanden die Menschen heraus, dass sich ein Stein mit einem Loch in der Mitte stabiler und haltbarer auf einem Holzstiel befestigen ließ. Obwohl sich das Material von Hammerkopf und Hammerstiel über die Jahrhunderte immer weiter verbesserte, kann man sagen, dass die Grundform und die Funktionsweise eines Hammers bis heute gleich geblieben ist. Mit der rechten Hand wird der Hammer fest umschlossen gehalten, um dann gezielte Schläge auf ein Werkstück, auf Nägel oder auch auf Gestein im Bergwerk auszuführen. Größe, Form, Material und Arbeitsbestimmung des Hammers wurden im Laufe der Zeit immer vielfältiger und umfangreicher.

Der Heimwerker und seine Hämmer

In der heutigen Zeit ist die Palette von Hämmern für die verschiedensten Arbeiten fast unüberschaubar. Angefangen vom einfachen Hammer mit gehärtetem Stahlkopf, wie er in jeder Werkzeugkiste zu finden ist, über den Vorschlag-, Gummi-, Spitz-, Holz-, Schmiede-, Maurer- oder Zimmermannshammer, bis hin zum elektrisch betriebenen Bohr- oder Presslufthammer. Natürlich besitzt der Heimwerker in den seltensten Fällen alle Hammermodelle. Für ihn ist nur wichtig, dass er, zum Beispiel zum Einschlagen von Nägeln, immer einen gängigen Hammer parat hat. Für spezielle Arbeiten gibt es Baumärkte, wo man sich Hämmer aller Art ausleihen, bzw. kaufen kann.
Foto: Stefan Stelzer – Fotolia

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Eine neue Badgarnitur einbauen – Anleitung zum selber machen

Gepostet von am Jan 12, 2011 in Wohnen | Keine Kommentare

Wer sich schon lange an seinem alten Waschbecken sattgesehen hat oder endlich einen neuen modernen Wasserhahn haben möchte, kann sich selbst helfen. Mit einigen Tricks und etwas handwerklichem Sachverständnis kann jeder eine neue Badgarnitur selbst einbauen. Allerdings sollte man einige Dinge vorher wissen und auch das nötige Zubehör nicht vergessen.

Schritt für Schritt

Was also ist der erste Schritt, wenn die nötigen Teile zu Hause angekommen sind? Als Erstes muss die alte Badgarnitur abmontiert werden. Dafür sollte vorher unbedingt das Wasser abgedreht werden. Im Normalfall befinden sich unter dem Waschbecken zwei kleine Ventile mit einem roten und einem blauen Punkt. An diesen sogenannten Eckventilen lässt sich das Wasser abdrehen. Um zu testen, ob das Abdrehen des Wassers funktioniert hat, kurz den alten Wasserhahn öffnen. Von den Eckventilen weg führen zwei schmale Rohre, an deren Enden man eine Verschraubung öffnen kann. Ist diese gelöst, kann der alte Wasserhahn abgenommen werden. Ebenfalls unter dem Waschbecken befinden sich die Befestigungen zum Demontieren der Anlage. Am besten jemanden bitten, das Waschbecken zu halten, während die alte Aufhängung entfernt wird. Wenn die Verschraubungen gelöst sind kann das alte Waschbecken abgenommen werden. Man sollte auch darauf achten, dass die Dichtung, in die das Abwasserrohr führt, in den Fliesen bleibt. Dort kann später der neue Abfluss wieder eingeführt werden.

Genormte Bauteile

Waschbecken haben genormte Aufhängungen. Das heißt, die Befestigungen des neuen Waschbeckens passt in die alten Bohrlöcher. So müssen keine weiteren Fliesen beschädigt werden. Zuerst sollte das neue Becken befestigt werden. Dann in das Hahnloch am Becken den neuen Wasserhahn einsetzen und testen, ob die dazugehörigen Röhren wieder auf die oben schon erwähnten Eckventile passen. Gegebenenfalls sollten die Rohre passend mit einer Metallsäge abgesägt werden. Man sollte genau darauf achten, dass die Verschraubungen an den Röhren des Wasserhahns wieder fest zugedreht sind. Dann noch das Abwasserrohr in die Dichtung, die zwischen den Fliesen aus der Wand kommt, neu einführen. Nun sollte es kein Tropfen mehr geben. Es empfiehlt sich, zur neuen Badgarnitur auch einen neuen Geruchverschluss mit Abflussrohr zu den Fliesen hin anzuschaffen. Nur so kann man sicher gehen, dass alles dicht hält.

Passende Accessoires

Natürlich macht eine neue Badgarnitur mehr Spaß, wenn auch die Accessoires wie Handtuchhalter, Ablage und Seifenspender neu sind. Falls neue Zubehörteile montiert werden, sollte man genau auf die Fliesen achten. Bei diesen Ausstattungen gibt es keine genormten Bohrungen, so dass für fast jedes neue Teil neu gebohrt werden muss.

Foto: david hughes – Fotolia

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