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Handwerksbetriebe haben es heute schwer

Gepostet von am Okt 2, 2010 in Wohnen | Keine Kommentare

In der heutigen Zeit haben es Handwerksbetriebe sehr schwer. Dies zieht sich durch alle Branchen, so sind Maler oder Schreiner genauso betroffen wie auch Metzger oder Bäcker. Nicht nur dass viele Menschen durch die Wirtschafts- und Schuldenkrise verunsichert sind, auch wird heute längst nicht mehr so viel verdient wie noch vor ein paar Jahren. Kein Job ist mehr sicher und die Menschen sparen an Reparaturen, solange diese nicht sehr dringend sind. Auch das Internet macht nach und nach die Preise des Handwerks kaputt ebenso wie die verschiedenen Discounter.

Handwerksberufe sind leider keine Zukunftsberufe mehr

War vor einigen Jahren das Erlernen eines Handwerksberufs als sicher angesehen, stehen diese Berufe immer mehr auf der Kippe. Gerade Kleinbetriebe haben schwer zu kämpfen, da der Konkurrenzkampf sehr groß ist. Auch sitzt bei den Privatpersonen das Geld nicht mehr so locker wie noch vor 5 Jahren. Die Wirtschafts- und Schuldenkrise lässt Vorsicht walten und das Geld wird gespart. Es sei denn, es muss dringend etwas repariert werden. Hier wird aber auch oftmals auf das Internet zurückgegriffen, da hier die Preise viel niedriger sind. So gibt es zum Beispiel viele Internetbörsen, in denen Privatpersonen die Arbeit am Haus versteigern können. Dabei zählt aber nicht das Höchstgebot, sondern der niedrigste Bieter hat alle Chancen den Auftrag zu bekommen. Dies überfordert oftmals die Kleinbetriebe, da diese zu einem solch günstigen Kurs die Arbeiten nicht ausführen können. Also bleiben sie dabei auf der Strecke und bewegen sich sehr oft am Rande der Insolvenz. Glück hat der, der Aufträge von Städten und Gemeinden hat, die immer wieder neue Aufträge anfragen, auch in Zeiten der Krise.

Bäcker und Metzger kämpfen gegen Discounter

Ebenso die Bäcker oder Metzger, die sich meist nur durch ihre Stammkundschaft halten können. Gab es vor Jahren noch die Laufkundschaft auf die diese Branche zählen konnte, gibt es heute fast nur noch die langjährigen Stammkunden. Discounter bieten mittlerweile die Fleisch- und Wurstwaren zu derart niedrigen Preisen an, dass hier ein Metzger nicht mithalten kann. Aber auch die Bäcker haben durch die globale Krise große Einschnitte erfahren. Ebenso wie bei den Metzgern hat ein Bäcker nur noch Laufkundschaft wenn er mitten in der Stadt einen gut gelegenen Laden hat. Da hier die Pachtpreise aber oftmals so hoch sind, werden in den Innenstädten fast nur noch große Bäckerei-Ketten gefunden. Selbst diese können aber mit den Discountern nicht mithalten, da die Mengen, die bei einem Discounter angekauft werden, selbstverständlich den Preis bestimmen. Diese Mengen kann aber kein Bäcker umsetzten. Auch Stromkosten machen vielen Handwerkern das Leben schwer. Nichtsdestotrotz ist der Einsatz von erneuerbare Energien durchaus lohnenswert.

Die Zeit fehlt den Menschen

Bei den Menschen sitzt das Geld nicht mehr so locker wie noch vor ein paar Jahren, daher wird selbstverständlich gespart. Kleine Reparaturen werden von Freunden gemacht, größere werden ins Internet gestellt. Beim Einkauf von Lebensmitteln wird auf Discounter zurückgegriffen da diese um einiges günstiger sind als Bäcker oder Metzger. Selbstverständlich spielt auch eine große Rolle, dass es beim Discounter alles gibt und nicht nur Wurst und Fleisch oder Brot und süße Teilchen. Der Einkauf kann komplett in einem Laden erledigt werden und da heute einfach nicht mehr die Zeit da ist um von Laden zu Laden zu fahren, haben die Discounter dadurch große Vorteile. Interessant: Eine Spezial-Maus für die Planung im Betrieb.

Foto: sculpies – Fotolia.com

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