Das Dach bildet eines der wichtigsten Teile am Haus. Erst ein Dach macht ein Haus wind- und wetterfest. Ein Dach schützt vor Kälte, Wind, Sonne und Niederschlägen aller Art. Dachdeckern haben wir es zu verdanken, dass wir auf unseren Häusern gute und vor allem dichte Dächer haben. Heißt also, Dachdecker leisten wichtige Arbeiten und sind für unsere Wirtschaft und für unser Leben extrem wichtig.
Zu den Tätigkeiten eines Dachdeckers gehören nicht nur das Arbeiten mit Dachziegeln oder Dachpfannen, auch das Abdichten und die Wärmedämmung von Dächern, der Anbau von Blitzableitern, Einbau von Dachfenstern oder Solaranlagen und der Aufbau von begrünten Dachflächen. Die Arbeit eines Dachdeckers ist somit sehr vielseitig und wird niemals langweilig. Dachdecker ist ein typischer Handwerkerberuf, den meist männliche Auszubildende erlernen. Aber auch Frauen sind durchaus für diesen Beruf geeignet und sollten sich nicht scheuen, wenn sie diesen Beruf erlernen möchten.
Die Ausbildung zum Dachdecker dauert drei Jahre. Höhenangst ist natürlich keine ideale Voraussetzung für den Beruf. Die Voraussetzungen für diesen Beruf sind im Berufsbildungsgesetz festgelegt. Darin ist verankert, das der Bewerber keine Höhenangst haben darf, eine gute körperliche Verfassung aufweisen muss und handwerklich begabt sein sollte. Natürlich sollte man auch gerne im Freien arbeiten, denn das tun Dachdecker meistens. Auch mit Regen oder Kälte sollte man kein Problem haben. Die Ausbildung ist eine duale Ausbildung, also in Praxis und Theorie unterteilt. Die Praxis erhält man im Ausbildungsbetrieb, die Theorie lernt man in der Berufsschule. Die Ausbildung wird in zwei Bereiche unterteilt. Einmal der Reetdachtechnik und Dachtechnik, Wandtechnik und Abdichtungstechnik. Im dritten Ausbildungsjahr kann man sich auf eines der zwei Fachbereiche spezialisieren. Die Reetdachtechnik kommt vor allem in Norddeutschland zum Tragen. Die Abschlussprüfung am Ende des dritten Lehrjahres wird vor der Handelskammer abgelegt. Sie besteht aus einem schriftlichen und einem praktischen Teil. Allerdings kann auch eine mündliche Prüfung von Nöten werden, wenn man auf der Kippe zwischen bestehen und nicht bestehen steht.
Erlernen kann diesen Beruf im Prinzip jeder, der oben genannte körperliche Voraussetzungen mitbringt. Es ist völlig egal ob man Mann oder Frau ist oder welchen Schulabschluss man hat. Auch Hauptschüler haben eine gute Chance eine Ausbildung zum Dachdecker zu ergattern. Wer die Ausbildung geschafft hat, dessen Chancen stehen gut, eine Festanstellung zu bekommen. Im Beruf hat man dann außerdem die Möglichkeit sich noch weiter zu spezialisieren. Dazu gehören zum Beispiel Vorarbeiter oder Kolonnenführer. Auch den Meister kann man machen, das ist natürlich für die interessant die sich einmal selbständig machen wollen. Weiterhin kann man nach der Ausbildung eine Fachschule besuchen uns sich dort weiterbilden. Die Ausbildung zum Baustellen- oder Betriebsleiter ist hier möglich. Auch Fachhochschulen bieten verschiedene Studienrichtungen für Absolventen der Dachdeckerausbildung an. Die Aufstiegschancen sind sehr vielfältig und stehen gut, auch ein guter Verdienst ist möglich. Wer sich für eine Ausbildung zum Dachdecker interessiert, findet darüber im Internet jede Menge Informationen. Auch die örtlichen Berufsinformationen der Agentur für Arbeit helfen einem gern weiter, auf der Suche nach einem geeigneten Ausbildungsplatz der jede Menge Spaß bereitet. Für die Planung eines Hauses ist es wichtig die geeignete Software für die Hausplanung zu finden.
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